173 Jahre berufliche Erfahrung

Verabschiedung der Pensionäre
Verabschiedung der Pensionäre – 173 Jahre berufliche Erfahrung gehen in den Ruhestand

An unserer Schule findet derzeit ein außerordentlicher Generationenwechsel statt. Zwei Lehrerinnen und vier Lehrer sind zum Ende dieses Schuljahres in den verdienten Ruhestand verabschiedet worden, bzw. haben ihr letztes Jahr vorgearbeitet und können nun mit einem Freistellungs-bzw.Sabbatjahr ihre berufliche Laufbahn beenden. Alle Dienstjahre der Sechs zusammengerechnet ergibt das die stolze Summe von 173 Jahren Lehrtätigkeit.

Hartmut Jung, mit an unserer Schule 23 Schuljahren vergleichsweise junger Ruheständler unterrichtete Mathematik und Physik, wobei er auch vielfältige Erfahrung im Auslandsschuldienst Ecuadors und Spaniens vorweisen konnte.
Karin Wiedemann lehrte die Fächer Englisch und Deutsch; sie wechselte nach mehrjähriger Tätigkeit am allgemeinbildenden Gymnasium auf eigenen Wunsch an die GKS, wo sie in den letzten 25 Jahren als Koryphäe des Englischunterrichts galt und sich darüberhinaus vielfältigsten weiteren schulischen Aufgaben widmete.
Seit 1985 führte Hans-Peter Dieringer 26 Jahre lang an der Schule viele Generationen von Schülern in den Fächern Elektrotechnik und Physik zum erfolgreichen Abschluss. Als Abteilungsleiter der Berufsschulen pflegte er zudem die Kontakte zu den Betrieben des Dualen Systems.

Sein Kollege im Fach Metalltechnik, Wolfgang Kunstmann war seit 31 Jahren für die Schüler des Technischen Gymnasiums Highlight und oft letzte Rettung auf dem Weg zum Abitur, wenn er mit zusätzlichem Unterricht, meist auch in den Ferien mit ihnen arbeitete. Seit Langem leitete er das TG gemeinsam mit Christina Stiefel, die mit den Fächern Deutsch und Englisch insgesamt 33 Jahre an der GKS wirkte. Sie galt der Schule auch als die Seele des Projektmanagements und organisierte von den 80er Jahren bis heute verschiedene Stufen der Schulentwicklung.

Schließlich beendete auch „Urgestein“ Herrmann Stächele nach 35 Jahren seine Lehrtätigkeit im Baubereich der Georg-Kerschensteiner-Schule. In den 60er Jahren selbst Lehrling der damals noch „Gwerbschul“ genannten Berufsschule, sammelte er anschließend reichhaltige Erfahrung im Entwicklungsdienst in Afrika. Seit den späten 70er Jahren führte er zahlreiche Generationen von Lehrlingen der Bauberufe durch die Lehrzeit. Ein Wermutstropfen für ihn ist sicher, dass mit seiner Pensionierung auch die Bau-Abteilung in Müllheim nicht mehr weitergeführt wird.
Bei der ausführlichen Würdigung am letzten Schultag vor den Ferien bedankte sich die Schule bei allen nun Ehemaligen mit leiser Wehmut ob des Verlustes, aber vor allem mit allen guten Wünschen für den weiteren Lebensweg der frischgebackenen Pensionäre.

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