Klassenzimmer Krankenhaus

BFPE-Klassen erkunden die Helios Klinik Müllheim

Im Rahmen des Berufswahlunterrichts besuchten die BFPE-Klassen der Georg-Kerschensteiner-Schule mit ihren Lehrerinnen die Helios Klinik in Müllheim. Die Pflegedirektorin, Frau Kerstin Harms, gab zunächst einen Überblick zur Klinik und erklärte, dass hier in Müllheim mit der Grund- und Regelversorgung alle Gesundheitsbereiche von der Geburtenstation bis zur Geriatrischen Abteilung abgedeckt seien. Erstaunt waren die Schülerinnen und Schüler aus den Profilen Elektro, Metall und Pflege darüber, dass von circa 370 Mitarbeitern „nur“ ungefähr 170 in der Pflege tätig sind und es darüber hinaus viele weitere Berufsgruppen in der Klinik gibt: Technischer Dienst, Verwaltung, Küche, Wäscherei, Medizincontrolling und vieles mehr wird heutzutage in jeder Klinik gebraucht, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Nach der interessanten Klinik-Präsentation, bei der Frau Harms geduldig die vielen Fragen der Klasse beantwortete, wurde das Klinikgebäude erkundet. In der Notaufnahme empfing uns deren pflegerischer Leiter, René Kamenisch. Er erklärte die Arbeitsweise in der Notaufnahme und zeigte einige Räume. Weiter auf dem Weg durch das Haus begegnete uns der Hygienebeauftragte, Marcus Kaufhold. Frisch zurück von der letzten Fortbildung berichtete er über Hygienemaßnahmen und Schulungen, für die er in der Helios-Klinik zuständig ist. Besonders interessiert waren die Schülerinnen und Schüler am Thema der multiresistenten Keime. Eine heftige Diskussion über das Thema Antibiotika entbrannte. Auf die Frage, was jeder einzelne zu Hause tun könne, riet Kaufhold: „Regelmäßig die Hände waschen und öfter mal den Spülschwamm wegwerfen! Damit könnt ihr schon viel erreichen.“

Nach dem der Rundgang über die verschiedenen Stationen beantwortete Frau Harms letzte Fragen. „Was ist denn wichtig, wenn man sich in der Helios-Klinik bewerben möchte?“ will eine Schülerin wissen, die gerne im Bereich Pflege arbeiten möchte. „Freude am Umgang mit Menschen und Interesse an der Arbeit. Gut ist, wenn man schon ein Praktikum gemacht hat, damit man weiß, ob man für diesen Beruf geeignet ist. Und überhaupt ein gepflegtes Erscheinungsbild – das ist immer wichtig, egal wo ihr euch bewerbt.“ gibt Frau Harms den Schülerinnen und Schülern als wichtigen Tipp mit auf den Nachhauseweg.

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