Müllheim wird müllfrei

SchülerInnen der GKS Abschlussklasse sammeln Müll und werten damit ihre Klassenkasse auf.

Am 03. Juni 2022 zogen 15 SchülerInnen der 2BF gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Franziska Blattmann durch Müllheim und befreiten Straßen, Wege, Grünflächen und öffentliche Plätze von Müll. Mit der Aktion wollten die SchülerInnen einerseits auf die immense Verschmutzung durch arglos weggeworfenen Müll aufmerksam machen und andererseits ihre Klassenkasse aufbessern.  
„Es war für alle Beteiligten eine lange, anstrengende, aber ebenso erkenntnisreiche Müllaktion“ resümiert Franziska Blattmann.

„Vor allen Dingen die rauchenden Schülerinnen und Schüler waren erstaunt, wie viele Kippen überall auf dem Boden lagen. Das wurde vielen erst durch die Aktion bewusst, bei der sie nun mal genauer den Boden betrachtet haben.“ Wenn man bedenkt, dass eine weggeworfene Zigarette bis zu 60 Liter Grundwasser verschmutzt, ca. 10-15 Jahre benötigt bis sie vollständig verrottet ist und dass im Filter Mikroplastik enthalten ist, welches die Natur dauerhaft schädigt, ist es umso trauriger zu sehen, wie viele Menschen ihre Zigaretten einfach sorglos wegwerfen.

Insgesamt sammelten die SchülerInnen 43 kg Restmüll. 4 kg Plastikmüll, 15 kg Altglas und Scherben, etwa 5000 Zigarettenstummel, 520 Kronkorken und Flaschendeckel, 35 Alltagsmasken, 41 Pfandflaschen und -dosen sowie eine Bratpfanne. Die Zigarettenstummel werden der Gemeinde Zell im Wiesental zugespielt, welche diese recyceln lässt.

Unterstützt wurde die Aktion von zahlreichen Müllheimer Betrieben, die im Vorfeld über die Initiative informiert wurden: allen voran Autohaus Schmolck, Dagmar Fischer Mode, Neoperl, Piluweri, Sport Schmitt, Degen GmbH Heizung und Bad, Autohaus Vollmer, Weingut Hermann Dörflinger, Blumen Strohmayer, ProVita, Flora Apotheke, Golden Vintage, Erhardt Wäsche & Dessous, Schmuck & Uhren Harms, Blumenstudio Klaus Müll und Rewe Meier Müllheim. Auch Michael Becherer und Christine Schmid – Lehrkräfte an der GKS Müllheim – spendeten für die Sammelaktion.

Wir bedanken uns sehr für die Spendenunterstützung und hoffen,
dass unser Projekt viele NachahmerInnen findet.